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Viertelvor ist Dreiviertel

… oder wie sagt man hier?

Hier ist Hessen! In Hessen kennen die meisten Leute nur Viertelvor und schauen dich fragend an, wenn du sagst: „Treffen wir uns doch Dreiviertel Acht“ Aber dabei ist das doch ganz einleuchtend, oder etwa nicht? Und für alle die noch lernen wollen, wie es richtig geht, denen sei die Lektüre folgender Seite zu empfehlen: http://www.norddeutschelernendieuhrzulesen.de/

Die weite Verbreitung des Viertelvor im Westen hat mich als Ossi, dazu verleitet auch meine Blog so zu nennen. Ein Versehen, denn nach fast 4 Jahren – im Feindesgebiet 😉 – hat man Sachen übernommen die man gar nicht übernehmen wollte.

Zu Beginn meiner Studienzeit war aber das Chaos perfekt, denn man hatte so seine Schwierigkeiten mit Terminlichkeiten und kam öfter zu spät oder zu früh. Pünktlichkeit stand nicht auf der Tagesordnung, eher sprachliche Missverständnisse.

Mit der Zeit fing es an, mit der Nahrung ging es weiter und …

Es gibt hier keine Brötchen und keine Pfannkuchen, dass heißt hier Weck oder Wasserbrötchen (etc.) und Krapfen, Kreppel oder Berliner. Geh mal bitte einer hier zum Bäcker und verlange einen Pfannkuchen, sie liegen mit Puderzucker bestreut in der Auslage aber man bekommt sie nicht: „Wir haben keine Pfannkuchen“ „Aber da liegen Sie doch“ „Das sind keine Pfannkuchen das sind Kreppel“ Hmpf „Na gut dann nehme ich halt den.“

Ich sollte vielleicht mal die Schwaben besuchen, vielleicht verstehen die mich besser. 😉

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3 Kommentare zu “Viertelvor ist Dreiviertel

  1. Das stimmt überhaupt nicht, dass man das Wort „Brötchen“ hier nicht kennt. Dass die Pfannkuchen verwirrend sind, das haben wir ja schon mehrfach erörtert. 😉

    Schöne Grüße aus dem gerade nicht allzu sonnigen Dieburg,
    M

  2. also ein pfannkuchen, ist fuer mich ein ein kuchen in der pfanne … ich kenne die teile auch nur als labbrige duenne scheiben in pfannendurchmesser – das englische PAN CAKE machts deutlich 🙂 keine ahnung, wie man sonst die berliner/kreppel sonst nennen koennte … pfannkuchen sind sie sicher nicht!

    als gebuertiger hesse habe ich niemals probleme mit „broetchen“ oder sonstiger „westsprache“ in darmstadt gehabt … allerdings ist mir auch aufgefallen, dass in suedhessen der „wasserweck“ (welch ein schrecklicher name!) ganz gross ist. warum auch immer?!

    p.s. die deriviertel-diskussion macht mich auch verrueckt. fuer mich klingt das „dreiviertel acht“ voellig falsch und unlogisch!

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