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besprochen, rezensiert und kritisiert… (2)

Endlich, nach längerer Dürreperiode, habe ich mich dazu durchgerungen ein Buch zu Ende zu lesen. Andere sind diesem Buch schon gefolgt und werden in den nächsten Tagen sicherlich von mir besprochen.

Bevor ich zur eigentlich Rezension des Buches komme, noch eins vorab – da ich MindMaps und Figurenkonstellationen liebe, werde ich des öfteren auch einmal ein Abbild davon in den jeweiligen Post einbinden. Wen jedoch nur das Buch sowie mein Fazit also solches interessiert und nicht unbedingt wer stirbt oder wer mit wem wann und wieso etwas getan hat, der sollte sich das Ganze dann mal lieber nicht anschauen oder besser nicht zu genau. 😉

So …

Dieses mal geht es um das Buch „Tatütata für Peter Sputnik“ von Axel Simon, sein Erstlingswerk, wie gleich die ersten Seiten verraten. Das Buch hat die folgende ISBN 978-3-499-24963-1 und nur 284 Seiten. Der Autor schreibt zum Inhalt selbst: „Es geht um Liebe und Vergeltung und das Geheimnis des Krokantbechers. (Ach was, es geht um alles.)“, das hat mich doch angesprochen und so nahm ich das Buch mit.

Der Inhalt: Peter Sputnik ist ein etwas übergewichtiger und seine routineliebender und mit komplexen versehender Busfahrer auf dem Land. Er besitzt zwei Windbloussons in der gleichen Farbe, die er nach einem festen Ritual auch trägt. Gewechselt wird immer nach der Arbeit und Abends geht es dann auch immer in die Eisdiele Cortina um bei der Bedienung „Frollein Gitti“ einen Krokantbecher zu essen. Ganz nebenbei ist er ein Superheld, der keiner sein will und so nimmt er die Weisung bzw. eigentlich die Bitte des Weltrates auch nur sehr wiederstrebend entgegegen die Welt zu retten. Denn aus welchem Grund soll er denn die Welt retten oder aber besser gesagt, für wen? Parallel dazu erhält der Leser einen Einblick in die Arbeit eines Weltrates, in das Leben und die Neigungen eines verliebten jazztrommelnden Hahnes und in das Wirken und den Nutzen eines gewissen Herrn Seidensprungs.

Die Figurenkonstellation (kein Anspruch auf Vollständigkeit), findet ihr hier: Axel Simon – Tatütata für Peter Sputnik

Das Fazit: Der Busfahrer Peter Sputnik kann einem schon manchmal leid tun. Die Monotonie, in der er lebt und sich wohl-, aber einsam fühlt, ist für mich einfach nur unvorstellbar traurig und langweilig. Umso amüsanter und erbauender ist es dann zu lesen, dass er als Superheld (unerkannt natürlich) die Welt retten soll und sich wie eine Diva ziert. Das Zusammentreffen mit Herrn Seidensprung, dessen unsäglichen Vornamen ich mir nicht merken und auch nicht mehr finden konnte, wird dann interessant und führt unseren Haupthelden auch ein Stück in seine Jugendzeit zurück. Die nebenbei bemerkt nicht besonders rosig gewesen sein muss. So entwickelt sich unser Sputnik von Seite zu Seite immer ein bißchen mehr, wird selbstbewusster und geht auch einmal aus sich heraus, ohne gleich vor Schamgefühl und Angst zusammenzuzucken. Ganz am Ende bekommt unser lieber Sputnik sogar eine Angebetete. Ich persönlich finden das Buch etwas fad im Geschmack. Nicht alle eingeschobenen Charaktere und Handlungen sind witzig, manches ist sogar brutal oder gar unverständlich. Der rote Faden ist sichtbar, manchmal etwas versteckt. Jedoch würde ich alles in allem das Buch sicherlich nicht noch einmal lesen, da mir doch irgendetwas Entscheidendes fehlt.

Die Wertung: 2,5 von 5 Sternchen

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