Das lustigste am heutigen Tage … (2)

… hat eigentlich letzten Samstag stattgefunden auf dem Weg zum Vor-Feiertags-„hoffentlich kriege ich überhaupt noch etwas“-Einkauf. Es war ein Gespräch zwischen einem Vater und seinem kleinen Sohn.

Vorab muss noch gesagt werden, dass es hier in der Gegend einen riesigen Schuhladen gibt und der heißt „Schuhhaus Mücke“.

Der Bus fährt an eben jenem Laden vorbei und der Junge meint: „Papa hier kann man immer ganz viele Mücken jagen.“ Papa ganz trocken „Ich glaube, die Mücken verliert man hier eher.“

Wo er recht hat, hat er recht.

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Gedankenschnipsel : kleines Raubtier

Es gibt wohl 270 Raubtiere auf der Welt, sie gehören zur Ordnung der Säugetiere, erfährt man von der allweisen Wikipedia. Wie allseits bekannt ernährt ein Säugetier seine Jungtiere, in dem es sie mit Hilfe von Milchdrüsen mit Milch versorgt.  Das dabei von Seiten der Jungtiere nicht zimperlich vorgegangen wird, kann und konnte man schon in vielen Tierdokumentationen bewundern. Da wird gezerrt, gezupft, getreten, geschrien und gebissen was das Zeug hält. Das Muttertier hält das alles stoisch und mit einer Ruhe, zum Wohle seines Nachwuchses, aus. Ob es leidet? Sicherlich, aber was tut man nicht alles für die lieben Kleinen.

Nun habe ich auch so ein kleines Raubtier zu Hause, im Deutschen wird es aber dann doch lieber und ganz liebevoll Säugling genannt. Meiner Ansicht nach die Untertreibung des Jahres. Denn die eigentlich Bedeutung des Wortes Säugling trifft früher oder später auf die harte Realität: man wird wirklich gezwickt, gebissen, angeschrien, zu ungünstigsten Zeiten aus dem Schlaf gerissen und bespuckt. Klagt man sein Leid bekommt man zu hören, „aber das ist doch nur ein Säugling, das überstehst du schon.“ Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als das Ganze genauso stoisch wie die Muttertiere in den Tierdokumentationen hinzunehmen.

Nun ja, so negativ wollen wir es nicht sehen, denn man bekommt ja doch irgendwie eine Belohnung: das zarte Lächeln des kleinen Raubtieres oder auch ein Glucksen, gefolgt von einem zutiefst zufriedenen Ausdruck. Das lässt einen fast alles vergessen. 😀

Bastelprojekt (1) : Adressbuch

Nachdem ich lange gesucht und nichts für mich 100 % passendes gefunden habe, habe ich mir mein eigenes Adressbuch nach dem Vorbild  des DAWANDA-Shops von designkiosk erstellt. Eigentlich sollte man das Ergebnis wohl eher eine Adressbox nennen, wenn ich mir das Endprodukt nun richtig anschaue.

Da Flexibilität heutzutage ziemlich wichtig ist und es viele Menschen gibt, die ständig umziehen, muss man natürlich auch da flexibel sein. Seiten aus einem Adressbuch entfernen, Namen und Adressen durchstreichen oder weißen, das schien mir zu grausam – ich meine dem Adressbuch gegenüber. 😉

Deswegen ist mein alphabetisches Register aus eigenen Fotos und dunkelgrauer möglichst fester Pappe erstellt. Die Karteikarten selbst entstammen einem alten Biblitohekskarteikasten, welcher vor Jahren ausgesondert wurde. Ich denke aber, dass jeder handelsübliche und dann zugeschnittene, stabile Karton auch den Zweck erfüllt. Die Box war ein Problem, über das ich jedoch erst im Nachgang gestolpert bin. Tipp von mir an dieser Stelle, am Besten vorher die Box anschaffen und dann das Register und die Karteikarten darauf anpassen.

Und hier nun das Endprodukt, hach bin ich stolz:

Adresskartei