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Gedankenschnipsel : kleines Raubtier

Es gibt wohl 270 Raubtiere auf der Welt, sie gehören zur Ordnung der Säugetiere, erfährt man von der allweisen Wikipedia. Wie allseits bekannt ernährt ein Säugetier seine Jungtiere, in dem es sie mit Hilfe von Milchdrüsen mit Milch versorgt.  Das dabei von Seiten der Jungtiere nicht zimperlich vorgegangen wird, kann und konnte man schon in vielen Tierdokumentationen bewundern. Da wird gezerrt, gezupft, getreten, geschrien und gebissen was das Zeug hält. Das Muttertier hält das alles stoisch und mit einer Ruhe, zum Wohle seines Nachwuchses, aus. Ob es leidet? Sicherlich, aber was tut man nicht alles für die lieben Kleinen.

Nun habe ich auch so ein kleines Raubtier zu Hause, im Deutschen wird es aber dann doch lieber und ganz liebevoll Säugling genannt. Meiner Ansicht nach die Untertreibung des Jahres. Denn die eigentlich Bedeutung des Wortes Säugling trifft früher oder später auf die harte Realität: man wird wirklich gezwickt, gebissen, angeschrien, zu ungünstigsten Zeiten aus dem Schlaf gerissen und bespuckt. Klagt man sein Leid bekommt man zu hören, „aber das ist doch nur ein Säugling, das überstehst du schon.“ Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als das Ganze genauso stoisch wie die Muttertiere in den Tierdokumentationen hinzunehmen.

Nun ja, so negativ wollen wir es nicht sehen, denn man bekommt ja doch irgendwie eine Belohnung: das zarte Lächeln des kleinen Raubtieres oder auch ein Glucksen, gefolgt von einem zutiefst zufriedenen Ausdruck. Das lässt einen fast alles vergessen. 😀

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