Kurioses (2) – Fusseln

Jeder kennt sie und jeden nerven sie, Fusseln! Häufig findet man sie an Kleidungsstück (H&M, Bench, etc.) und natürlich in den ungünstigsten Momenten. Die erste Erfahrung mit Schwarzlicht war so ein ungünstiger Moment. Meist hat man dann natürlich keine Fusselbürste zur Hand und steht bedröppelt da. Und nun fragt man sich?

Das einem das aber auch bei einem Teppich passieren kann, war mir bisher unbekannt. Aber siehe da, auch das ist möglich und so hatten wir plötzlich große Mengen an Fusseln am Teppichrand liegen. Nun gut dachten wir, eine einmalige Sache und nach dem Saugen sind sie dann weg. Waren sie natürlich, aber sie blieben es nicht. So geht uns das nun schon seit einer Woche.

Fusselteppich

Ein Anruf beim Verkäufer Esprit ergabe, dass das bis zu 3 Monaten dauern kann. Wenn es danach immer noch fusselt, könnten wir ja reklamieren. Hmm, toll. Einige werden sagen, ich würde das gleich retounieren und sie haben ja auch recht. Aber erst ist so wunderschön weich und hat so tolle Farbverläufe. Nun gut, dann warten wir und entfernen tapfer täglich die Fusseln.

Kurioses (1) – Das Bad

Da nimmt man sich eine Wohnung und achtet nur auf deren Vorteile: ob der Balkon groß genug ist, ob die Fenster genug Licht reinlassen, ob es ein Tageslichtbad gibt (und wenn nicht dann wenigstens eine Lüftung), ob die Wohnung gut liegt, wie sie verkehrstechnisch angebunden ist, etc.. . Die Nachtteile, wenn nicht gravierend, blendet man meistens aus.

In diesem Fall, war es die Beleuchtung des Gästebades, die uns schon ziemlich genervt hat, die aber bei Gästen zu noch mehr Verwirrung führte. So, oder so ähnlich ist dann auch der Dialog mit Gästen abgelaufen:

„Du sag mal, wo ich kann ich denn …“ – „Vorn im Eingangsbereich, du…“ – „Ich finds schon,“ schnelle Fusses ist der Gast verschwunden und kommt kurz darauf verwirrt und genervt wieder „Äh, sag mal wo ist denn der Lichtschalter.“ „Hinter der Tür!“ „Wer ist denn auf die Idee gekommen?“

Ja, das haben wir uns auch gefragt. Denn der Lichtschalter befindet sich wirklich außerhalb des Bades, versteckt hinter der Badtür, welche sich auch noch nach außen öffnet und den Zugang damit natürlich auch nicht unbedingt erleichtert. Um nun weiterer Verwirrung entgegenzuwirken und uns auch die Nutzung  des Gästebades schmackhaft zu machen, haben wir eine kleine Lampe mit Kippschalter angebracht. Zwar nicht besonders hell, aber doch anheimelnd und kuschelig. Jetzt fehlen nur noch Zeitschriften, Bücher und was der Mensch sonst noch auf dem stillen Örtchen benötigt. 🙂

Kurioses_1

Endlich…

… nach Jahren der Enthaltsamkeit und des Erwachsenwerdens, kommt hier ein neuer Versuch meine Gedanken in Bits & Bytes zu fassen. Ob das nun besser und intensiver funktioniert als vorher?  Man soll ja nie, nie sagen und so probiere ich es einfach aus…

Thematisch wird es immer noch kreuz und quer durch die Welt meiner Gedanken, Erfahrungen und Projekte gehen. Seien wir also gespannt.

PS: Im Übrigen habe ich mich natürlich von niemand inspirieren oder animieren lassen und bin ganz allein auf die Wiederaktivierung des Blogs gekommen. Abgekuckt habe ich natürlich auch nicht!!! Auch nicht hier! Nein nein, so war das garantiert nicht. 😉

festgestellt (1)

  1. Toastscheiben finden auch im CD-Player einen warmen Ort zum ausruhen.
  2. Parfümflaschen können im Kühlschrank sehr dekorativ aussehen.
  3. Tomaten können in einer antihaftbeschichteten Pfanne auch anbrennen.
  4. Die auf Fertigteig angebrachten Backanleitungen können zu Katastrophen ausarten, wenn man sie befolgt.
    Backanleitung REAL-Brownies

    Backanleitung REAL-Brownies

  5. Steht der Wasserkocher zufällig auf der eingeschalteten Herdplatte so kann es gewaltig stinken.
  6. Man kann sich an die vermeintlich kürzeste Schlange anstellen und ist doch als letztes dran.

to be continued

Viertelvor ist Dreiviertel

… oder wie sagt man hier?

Hier ist Hessen! In Hessen kennen die meisten Leute nur Viertelvor und schauen dich fragend an, wenn du sagst: „Treffen wir uns doch Dreiviertel Acht“ Aber dabei ist das doch ganz einleuchtend, oder etwa nicht? Und für alle die noch lernen wollen, wie es richtig geht, denen sei die Lektüre folgender Seite zu empfehlen: http://www.norddeutschelernendieuhrzulesen.de/

Die weite Verbreitung des Viertelvor im Westen hat mich als Ossi, dazu verleitet auch meine Blog so zu nennen. Ein Versehen, denn nach fast 4 Jahren – im Feindesgebiet 😉 – hat man Sachen übernommen die man gar nicht übernehmen wollte.

Zu Beginn meiner Studienzeit war aber das Chaos perfekt, denn man hatte so seine Schwierigkeiten mit Terminlichkeiten und kam öfter zu spät oder zu früh. Pünktlichkeit stand nicht auf der Tagesordnung, eher sprachliche Missverständnisse.

Mit der Zeit fing es an, mit der Nahrung ging es weiter und …

Es gibt hier keine Brötchen und keine Pfannkuchen, dass heißt hier Weck oder Wasserbrötchen (etc.) und Krapfen, Kreppel oder Berliner. Geh mal bitte einer hier zum Bäcker und verlange einen Pfannkuchen, sie liegen mit Puderzucker bestreut in der Auslage aber man bekommt sie nicht: „Wir haben keine Pfannkuchen“ „Aber da liegen Sie doch“ „Das sind keine Pfannkuchen das sind Kreppel“ Hmpf „Na gut dann nehme ich halt den.“

Ich sollte vielleicht mal die Schwaben besuchen, vielleicht verstehen die mich besser. 😉