Projekt (9) : Etagére

Eine gute Freundin hat sich schon immer eine Etagére gewünscht und ihr Geburtstag nahte. Ich habe mich in mehreren Blogs informiert, wie man das denn so macht und habe festgestellt, dass es doch gar nicht so schwer sein kann.

Etagére

Zugegbenermaßen, die Sache mit dem Bohrer erschien mir doch ziemlich schwierig und um ganz ehrlich zu sein, allein der Gedanke brachte mich ins Schwitzen. Aber zum Glück hat mir meine bessere Hälfte die Entscheidung abgenommen und mir zum Muttertag drei Löcher in drei Tellern geschenkt. 😀

Und weil mir das rosafarbene Geschenk gefiel, bohrte die bessere Hälfte gleich noch einmal drei Löcher. So entstand mit Seelenruhe, Engelsgeduld, einer Schlagbohrmaschine, einem Porzellanbohrer, einem Diamantbohrer, Malerkrepp, einem Bleisift, einem Lineal und einigem an Fingerspitzengefühl noch eine weitere Etagére.

Man benötigt für eine Etagére des Weiteren ausrangierte oder extra angeschaffte Teller und Tassen sowie das Gestänge. Letzteres gibt es in verschiedensten Ausführungen beim Händler des Vertrauens zu kaufen. Meine Gestänge habe ich jeweils über Dawanda erworben.

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Projekt (8) : (ein)Druck für den Nachwuchs (2)

… oder dessen Freunde, denn das macht sich gut als Geburtstagsgeschenk oder aber einfach mal so, weil das Wetter so schön ist.

Nachdem ich den Shirtdruck ja letztes Jahr schon an einem Shirt ausprobiert habe (s. hier), war ich dieses Jahr schon fleißig und bin mit dem Ergebnis immer zufriedener. Die Übung machts und vielleicht traue ich mich als nächstes ja wirklich mal an etwas mehrfarbiges oder an eine komplett gemalte Eigenkreation.

Shirts mit Elch, Tieren und einem Hund

Der Elch auf dem blauen H&M-Body stammt von hier. Der Hund auf dem roten Jako-O-Shirt stammt ursprünglich von einem Pullover den ich bei C&A gekauft habe. Das Motiv auf dem blau gestreifte Body (H&M) stammt von hier und wurde auf dem blauen Shirt ( Jako-O) einfach noch ein wenig erweitert.

Bei meiner Arbeit habe ich folgende, für mich neue Erkenntnisse sammeln können:

  • großflächige Farbe muss man mit Vorsicht auftragen, da sich das Shirt (das Rechte mit Elefant & Co) dabei ziemlich verzieht. Ich habe das Ganze dann schon einmal vorsichtig glatt gebügelt um nochmal Farbe auftragen zu können. Ob das jedoch Auswirkungen auf den Erhalt des Motives hat, kann ich noch nicht sagen.

  • Pinselhaare und Farbklümpchen machen sich eher schlecht auf dem getrockneten Motiv, da wenn sie entfernt werden, meist Fehlstellen übrig bleiben.

  • dünne Linien aus Freezerpaper bekommt man nach dem Bemalen mit Farbe ohne Pinzette kaum ab und wenn man es doch ohne versucht, reißt das Papier ab und die Farbe ein.

 

 

Bastelprojekt – Projekt

Aus meiner Kategorie Bastelprojekt mache ich nun doch lieber die Kategorie Projekte, da passt einfach mehr dazu. Ich werde die gezauberten Projekte dann mit mehren Schlagworten Taggen und versuchen, dem ganzen immer sinnvolle Titel zu geben. Das scheint meiner momentanen Ordnungsliebe auch eher zu entsprechen.

Lang Lang ist’s her…

Ja, wie die Zeit vergeht. Meiner letzter Beitrag liegt ja nun schon etwas zurück, wir begründen es einfach damit, dass das der Nachwuchs nun wieder zu Hause ist und ich dementsprechend natürlich zu nichts komme. Anders müsste ich mir ja sonst eingestehen, dass ich vielleicht etwas unorganisiert bin und mich treiben lasse. Vom Kind, es sei denn natürlich ein Termin drückt.

So beginnen sich die gemachten Fotos zu stapeln und die Projektliste wird auch immer länger, auch die Rezepte haben Zuwachs bekommen und die Dinge über die man so den ganzen Tag nachdenkt, müssten auch mal wieder niedergeschrieben werden. Ihr seht also, Stoff ist für ganze Romane vorhanden und das mit der Zeit – irgendwie kriege ich es hin, … versprochen! 😉

Bastelprojekt (7) : Eine Badgardrobe mit Wassertieren

Was tut man, wenn man Badhaken hat, die zwar süss aussehen, aber auch immer und unter jeglicher Belastung herunterfallen? Das Naheliegendste war, die guten Dinger wegzuschmeißen, gefolgt von dem Festkleben bzw. festschrauben an den Fliesen. Alle drei Optionen hätten nicht so wirklich dem guten Vosatz des Recylings, bzw. Upcylings von Altmaterialien entsprochen und schieden, neben anderen Gründen, somit aus.

Da zeitgleich auch immer die Sachen des Nachwuchses herumlagen, dachte ich mir, das ein kleine Gardrobe doch sehr nützlich sein könnte und dem Upcyling Gedanken auch sehr nahe kommt . Gesagt getan und mit ein wenig Fleiß, war kurz darauf ein Stück Sperrholzrest aus dem Baummarkt in einem leichtem blau lackiert und mit den, von den Saugnäpfen befreiten, Wassertieren beklebt.

Letzteres erforderte ein klein wenig Nachjustierung, da das doppelseitge Klebeband der Nutzung durch den Nachwuchs nicht standgehalten hat. Der zweite Versuch mit Alleskleber führt dann, zum gewünschten Ergebnis. 🙂

Und hier ist sie nun, unsere Mini-Gardrobe:

Eine Gardrobe mit Meerestieren

Krippeneinführung (to be continued)

Der Nachwuchs wächst und wächst, wird älter und älter und die Zeit vergeht so wahnsinnig geschwind, dass man nur verwundert aus dem Fenster schauen kann und den Jahreszeitenwechsel an sich vorbeifliegen sieht. So ist dann auch die Krippeneinführung schneller heran als von uns gedacht.

Damit wir uns noch in ein paar Jahren daran erinnern können und damit auch andere an unseren Erfahrungen teilhaben können, möchte ich in diesem Beitrag sukzessive von unseren ersten Erlebnissen berichten. Vielleicht kann ja auch jemand Tipps und Tricks zum Besten geben oder uns Mut machen, wenn es mal nicht so laufen sollte. 🙂

5.01. (Vorbereitung) : Wir überlegen uns abends am Küchentisch, wie der Tagesbeginn aussehen muss, damit wir es am 7.01. pünktlich (zwischen 8 Uhr und 8:30 Uhr) und tiefenentspannt in die Krippe schaffen. Himmel! Wir merken schnell, dass das Lotterleben nun vorbei ist (5:45 wecken lassen *schauder*) und das wir ganz schön diszipliniert vorgehen müssen.

6.01. (Vorbereitung) : Nach ein wenig spielen, Windel wechseln, frühstücken, anziehen und fürs rausgehen fertig machen, schaffen wir es tatsächlich um exakt 7:16 die Wohnung zu verlassen und in der kalten Morgenluft spazieren zu gehen. Theoretisch hätten wir also sogar den Bus bekommen. Weil das so gut geklappt hat, leisten wir uns beim Bäcker frische Croissants und der Nachwuchs schläft eine Extrarunde, wahrscheinlich vor lauter Aufregung.

7.01. : Der große Tage ist da, heute soll es los gehen. Die Nacht war mal wieder die Hölle (warum hört man eigentlich nie zu, wenn die Leute einen vor der Schwangerschaft darauf hinweisen das Kinder schlecht schlafen – sie weisen einen doch drauf hin oder behalten sie etwa alles für sich?). Der Nachwuchs wird aber dann zur geplanten Zeit, durch Licht und die Stimmen von Mutti und Vati, doch leidlich gut gelaunt wach und alles verläuft nach Plan. Selbst die Entscheidung lieber das Tuch, als den Wagen zu nehmen, zeigt sich als weise, da der Bus überfüllt ist – Schulkinder! Aber ohje, plötzlich biegt der Bus in eine Richtung ab, in die der sonst eigentlich nicht fährt. Nun habe ich also zielgerichte den einen Bus erwischt, der die Linie wechselt. Also an der nächsten Haltestelle aussteigen, zurücklaufen und auf den eigenen Bus warten. Der Zeitpuffer schrumpft. Endlich wieder im richtigen Bus und auf der Fahrt zum nächsten Buswechsel .. . Mist der Nachwuchs, will nun doch schlafen – schlecht gewählter Zeitpunkt, wir sind in 20 Minuten da, so viel Zeit haben wir also für ein 45-minütiges Nickerchen eigentlich nicht mehr – ach du lässt dich nicht überreden – na gut, dann schlaf! … Die Umstieghaltestelle nähert sich, ach da hinten fährt unser Bus, sehr schön … Wieder warten und die Uhr konsultieren … Hmm, das wird knapp, aber wir schaffen das noch. Dann endlich mit nur 15 Minuten Verspätung an der Endhaltestelle angekommen, nur ein kleiner Fußmarsch trennt uns noch von der Krippe, da klingelt mein Handy. „Ja hi, hier ist die Krippe, wo seit ihr denn? Die anderen warten schon … ach ihr braucht noch 15 Minuten. Dann versuchen wir es morgen, die nächsten Kinder kommen dann ja schon um 8:30 Uhr …“ Wie bitte? Du schickst mich wieder nach Hause? Tja da habe ich wohl was falsch verstanden. Und der Fakt, das wir eigentlich eher 7:50 Uhr da sein sollen, um den Nachwuchs noch der Sachen zu entledigen, ist mir dann natürlich auch entfallen. Himmel war (und bin ich eigentlich noch) wütend! Also morgen auf ein Neues, vielleicht dann besser ausgeschlafen!

8.01. – der 1. Tag, die Zweite : wir kommen zu früh in der Krippe an, weil das die einzig mögliche Busverbindung ist, um pünktlich zu sein. Kurz vorm Ziel schläft der Nachwuchs natürlich wieder ein. Am Ziel angekommen ist das Kind gleich wieder wach (schaun wir mal wie lange) und so warten wir dann erst mal 20 Minuten bis es losgeht. Auch nicht schlecht, da haben wir also genügend Zeit zum ausziehen und dann die Jogginghose anziehen – denn unsere Krippe legt wert auf bequeme Kleidung und keine Socken oder Strumpfhosen. Gegen 8 Uhr geht es dann endlich los und wir dürfen uns mit zwei anderen Kindern in den Gruppenraum setzen. In der nächsten halben Stunde werden es noch drei mehr und das Kind wird je weiter die Zeit voranschreitet und je lauter es damit wird, immer nervöser und unruhiger. Sie lässt sich am Ende kaum noch beruhigen, und das obwohl wir nur dasitzen und nichts tun. Okay, ich versuche beim Sitzen noch den Schock zu verdauen, dass mein allein sitzendes, sich aber nicht allein aufsetzen könnendes Kind nicht aufgesetzt wird. Wie bitte? Noch nicht mal ab und zu? Nein, wohl gar nicht. Ohje, da bin ich gespannt, wie das klappen soll, denn ihre Laune ist beim Liegen ziemlich im Keller. Nach weniger als 30 Minuten gehen wir dann wieder und das Kind ist durch, bloss gut das wir noch einen ausgiebigen Spaziergang machen und es sich beruhigt. Ansonsten war das Kind heute sehr müde. Ob es wohl daran liegt?

9.01. – der 2. Tag : heute früh hat alles gut geklappt. Selbst der Öffentliche Nahverkehr hat mitgespielt und wir haben alle Anschlüsse bekommen. Den Kinderwagen lassen wir aber morgen wieder zu Hause, das ist mir zu anstrengend.  In der Krippe hat der Nachwuchs dann auch fast die angepeilten 30 Minuten durchgehalten, bis Hunger und Müdigkeit es übermannt haben. Vorher wurde sitzend gespielt und gesabbert was das Zeug hielt. Abschließen habe das Kind dann in den Kinderwagen gelegt und es ist erst nach 90 Minuten fahren, aufgewacht und war dann auch mal wieder zu neuen Schandtaten bereit.

10.01. – der 3. Tag : wir waren seit 4:45 wach und haben dementsprechend auch pünktlich den Bus bekommen. Der Nachwuchs hat sich während der Fahrt gut beschäftigt und ist dann kurz vorm Ziel friedlich eingeschlafen. Also habe ich noch eine kleine Runde gedreht, um dann mit wachem Kinde die Krippe zu betreten. Sie hat die 30 Minuten gut gelaunt und sitzend verbracht – sie hat sich nur in kurzen Abständen versichert, das ich noch da bin. Selbst das Schäkern mit den beiden Erzieherinnen war schon drin und eine durfte sie auch schon auf dem Arm halten. Also heute alles zur vollsten Zufriedenheit. 🙂

Bastelprojekt (6) : (ein)Druck für den Nachwuchs

Wenn man für den Nachwuchs Kleidung kauft und man nicht nur zwischen rosa und hellblau entscheiden will, muss man zwangsläufig auch auf Stücke mit Sprüchen oder bunten Aufdrucken ausweichen. Nun will man manches mal aber auch etwas individuelles und da kam mir die Anleitung, die im Blog „Tag für Tag“ veröffentlicht wurde, gerade recht.

Man benötigt: ein Kleidungsstück, eine Vorlage (selbst erstellt oder adaptiert), Freezer Paper, Stoffmalfarbe in den gewünschten Farben, ein scharfes Messer, eine schneidfeste Unterlage, ein Baumwolltuch, einen Pinsel oder Schwamm, ein Bügeleisen, Licht und Ausdauer.

AltGegenNeu_2

Ich hatte, um ehrlich zu sein, meine Schwierigkeiten mit dem Ausschneiden, da meine Vorlage etwas komplexer war. Denn ich hatte mir vorab nicht genau überlegt, was ich genau stehen lassen will und was am Ende überhaupt auf dem Shirt sein soll.  Ich finde trotz allem, dass es ganz passabel geworden ist. 🙂

Also für ein Nächstes mal merken:

  • was möchte man genau auf das Kleidungsstück bringen (was soll erhaben sein, etc.);
  • nicht zu dünne Linien schneiden (reißt leicht ein);
  • beim Bügeln darauf achten, dass das Papier nicht zu heiß wird;
  • des Weiteren darauf achten, dass auch alles fest am Kleidungsstück klebt (sonst läuft die Farbe unter das Papier);
  • die Farbe zur Not nach dem Trocken noch einmal auftragen, damit sie deckt;
  • wenn es bunt werden soll mit der hellen Farbe beginnen;
  • die gewählte Vorlage zur Not in zwei Durchläufen aufbringen (sollte möglich sein) – einmal bügeln, ausmalen, trocknen, zweite Schicht aufbringen, ausmalen, trocknen und dann die Farbe fixieren